Fehlende Anschlüsse, rauschender Onboard-Sound oder Bedarf an mehr SSD-Steckplätzen: Erweiterungskarten rüsten Funktionen nach, ohne dass du gleich ein neues Mainboard kaufen musst. Das Angebot ist vielseitig, die Preise sind es ebenso.
Interne Soundkarten für den PCIe-Steckplatz und externe USB-Soundkarten verbessern Audioqualität und Anschlussvielfalt. Dazu kommen USB- und Thunderbolt-Karten, M.2-Adapterkarten für zusätzliche SSDs, SATA-Controller, Capture-Karten für Streaming sowie Karten für serielle oder parallele Anschlüsse älterer Geräte.
Prüfe freie Steckplätze und deren Anbindung, damit die Karte ihre Leistung erreicht. Bei Soundkarten zählen Signal-Rausch-Abstand, Kopfhörerverstärker und Ausgänge wie optisch oder Cinch. Für M.2-Adapter mit mehreren SSDs muss das Mainboard die Aufteilung der PCIe-Lanes unterstützen. Achte außerdem auf aktuelle Treiber für dein Betriebssystem.
Preistreiber sind Funktionsumfang, Audioqualität und Anbindung. Einfache USB-Karten und Adapter liegen im Einstieg, gute Soundkarten und Capture-Karten in der Mittelklasse, hochwertige Audiointerfaces im oberen Segment. Ein externer DAC kann für Kopfhörer-Fans die bessere Wahl sein als eine interne Karte, weil er Störungen im Gehäuse aus dem Weg geht. Für einfache Zusatzanschlüsse reicht oft schon eine günstige Karte vom Einstieg, Markennamen sind hier weniger entscheidend.
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