Selbst gebaut oder gezielt aufgerüstet: Wer seinen PC aus Einzelteilen zusammenstellt, bekommt genau die Leistung, die er braucht. Dafür musst du den Markt kennen, denn bei Hardware unterscheiden sich Preise zwischen Shops und Herstellervarianten teils erheblich.
Prozessoren (CPU) und Grafikkarten liefern die Rechenleistung, Mainboards verbinden alle Teile miteinander. Arbeitsspeicher (RAM) hält laufende Programme bereit, CPU-Kühler sorgen für Temperatur und Ruhe. Das PC-Gehäuse nimmt alles auf, PC-Netzteile versorgen das System mit Strom, und Sound- und Erweiterungskarten rüsten Funktionen nach.
Kompatibilität steht an erster Stelle. Prozessor und Mainboard brauchen denselben Sockel, der RAM muss zur Generation passen, die Grafikkarte in Länge und Stromanschluss zu Gehäuse und Netzteil. Achte außerdem auf ein ausgewogenes System: Eine Spitzen-Grafikkarte bringt wenig, wenn der Prozessor bremst, und umgekehrt.
Grafikkarten und Prozessoren machen meist den größten Teil des Budgets aus. Bei Mainboards treibt der Chipsatz den Preis, bei Netzteilen Leistung und Effizienz. Die Mittelklasse bietet oft das beste Verhältnis von Leistung zu Preis, im oberen Segment zahlst du für die letzte Leistungsstufe überproportional viel. Netzteil und Gehäuse sind dagegen Bauteile, die du oft über mehrere Aufrüstrunden behalten kannst.
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