Das Mainboard legt fest, welcher Prozessor, welcher Arbeitsspeicher und wie viele SSDs in deinen PC passen. Bei der Auswahl verliert man schnell den Überblick, denn jeder Hersteller bietet pro Chipsatz zahlreiche Varianten zu unterschiedlichen Preisen an.
Unterschieden wird zunächst nach Formfaktor: ATX für viele Steckplätze, Micro-ATX als Mittelweg und Mini-ITX für kompakte Rechner. Daneben teilt der Chipsatz die Boards in Einstiegs-, Mittel- und High-End-Klasse. Es gibt Plattformen für Intel und für AMD mit jeweils eigenen Sockeln.
Der Sockel muss zum Prozessor passen, der RAM-Typ zum Board. Achte auf die Zahl der M.2-Slots und ihre PCIe-Generation, auf USB-Anschlüsse, LAN-Tempo und WLAN. Die Spannungsversorgung, kurz VRM, ist wichtig für leistungsstarke CPUs. Prüfe bei neuen Prozessoren, ob ein BIOS-Update nötig ist und ob das Board es ohne eingesetzte CPU einspielen kann.
Preistreiber sind Chipsatz, Ausstattung, VRM-Qualität und Formfaktor. Einstiegsboards genügen für Office und Gaming ohne Übertakten, die Mittelklasse bietet mehr M.2-Slots und bessere Anschlüsse, das obere Segment starke Spannungsversorgung und Extras. Ein Aufpreis lohnt nur für Funktionen, die du wirklich nutzt. Zwischen den Varianten eines Herstellers mit gleichem Chipsatz liegen oft nur Details wie WLAN oder zusätzliche Anschlüsse.
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