Wenn es um viel Platz für wenig Geld geht, ist die klassische Festplatte weiterhin schwer zu schlagen. Im Desktop-PC, im NAS oder im Überwachungssystem speichert sie große Datenmengen, und der Preis pro Terabyte ist der wichtigste Vergleichswert.
Es gibt Desktop-Festplatten für den Alltags-PC, NAS-Festplatten für den Dauerbetrieb im Netzwerkspeicher, Surveillance-Modelle für Videoaufzeichnung und Enterprise-Laufwerke für Server. Die meisten Modelle haben 3,5 Zoll, für Laptops und kompakte Geräte gibt es 2,5-Zoll-Varianten mit geringerer Kapazität.
Achte auf die Drehzahl, die Tempo und Lautstärke beeinflusst, auf den Cache und auf das Aufzeichnungsverfahren. CMR eignet sich besser für NAS und RAID, SMR kann bei großen Schreibvorgängen bremsen. NAS-Platten sind für den Dauerbetrieb und die Vibrationen mehrerer Laufwerke ausgelegt. Prüfe auch die angegebene Arbeitslast pro Jahr.
Der Preis steigt mit Kapazität, Drehzahl und Einsatzklasse. Desktop-Platten liegen im Einstieg, NAS-Modelle in der Mittelklasse, Enterprise-Laufwerke im oberen Segment. Große Kapazitäten bieten oft den günstigsten Preis pro Terabyte. Ein Aufpreis für NAS-Platten lohnt sich, wenn das Laufwerk rund um die Uhr läuft. Für reine Datenarchive, auf die du selten zugreifst, reicht eine Desktop-Platte mit niedriger Drehzahl meist völlig.
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