Dein PC hat nur Gigabit-LAN oder gar kein WLAN, der Router kann aber deutlich mehr: Eine Netzwerkkarte schließt diese Lücke, ohne dass du einen neuen Rechner brauchst. Der Markt bietet Lösungen für fast jedes Budget.
Es gibt PCIe-Karten für LAN mit 2,5, 5 oder 10 Gigabit, WLAN-Karten mit aktuellen Standards und integriertem Bluetooth, M.2-Module für Mainboards und Laptops sowie USB-Adapter, die ohne Öffnen des Gehäuses funktionieren. Für Server und NAS gibt es Karten mit mehreren Ports oder SFP+-Steckplätzen.
Prüfe den freien Steckplatz und seine Anbindung, damit die Karte ihr Tempo ausspielt. Bei WLAN-Karten zählen Standard, Antennenzahl und Frequenzbänder. Wi-Fi 6E und 7 nutzen das 6-GHz-Band nur, wenn Router und Betriebssystem es unterstützen. Achte auf verfügbare Treiber für dein System, gerade unter Linux, und bei WLAN-Karten auf externe Antennen für besseren Empfang.
Teurer werden Netzwerkkarten durch höhere Geschwindigkeit, neue WLAN-Standards und mehr Ports. USB-Adapter und einfache 2,5-Gigabit-Karten liegen im Einstieg, WLAN-Karten mit aktuellem Standard in der Mittelklasse, 10-Gigabit- und Mehrport-Karten im oberen Segment. Mehr Tempo lohnt nur, wenn Switch und Gegenstelle mithalten. Für Laptops ohne LAN-Buchse ist ein USB-Adapter oft die einfachste und günstigste Lösung.
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