Zu wenige LAN-Ports am Router, dafür Konsole, Receiver und Streaming-Box hinter dem Fernseher: Ein Switch löst genau dieses Problem. Die Preise hängen dabei stark von Tempo, Portzahl und Funktionen ab, und auch zwischen Shops gibt es Unterschiede.
Unmanaged Switches arbeiten ohne Konfiguration und sind ideal fürs Zuhause. Managed und Smart Switches erlauben VLANs, Priorisierung und Überwachung. PoE-Switches versorgen Kameras oder Access Points direkt über das Netzwerkkabel mit Strom. Desktop-Geräte stehen auf dem Tisch, Rackmodelle wandern in den Netzwerkschrank.
Entscheidend sind Portzahl und Geschwindigkeit. Gigabit reicht für die meisten Haushalte, Multi-Gigabit mit 2,5 oder 10 Gigabit lohnt sich für NAS und schnelle Glasfaseranschlüsse. Bei PoE zählt das Gesamtbudget an Watt, das sich auf alle Ports verteilt. Ein Metallgehäuse und lüfterloser Betrieb sorgen für Robustheit und Ruhe im Wohnbereich.
Teurer werden Switches durch mehr Ports, höhere Geschwindigkeiten, PoE und Management-Funktionen. Kleine Gigabit-Switches liegen im Einstieg, Multi-Gigabit- und PoE-Modelle in der Mittelklasse, verwaltete 10-Gigabit-Geräte im oberen Segment. Plane ein paar Ports Reserve ein, das ist günstiger, als später einen zweiten Switch zu kaufen. Bei Markenware unterscheiden sich baugleiche Modelle manchmal nur in Gehäusefarbe und Preis.
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