Wer einmal einen Nachthimmel auf einem OLED-Fernseher gesehen hat, versteht die Begeisterung. Jeder Bildpunkt leuchtet selbst und kann komplett abschalten. Das Ergebnis ist perfektes Schwarz und ein Kontrast, den kaum eine andere Technik erreicht. Der Markt ist überschaubarer als bei LCD, die Preisunterschiede sind trotzdem groß.
Es gibt klassische WOLED-Panels mit weißem Subpixel und Farbfiltern sowie QD-OLED-Panels, die mit Quantenpunkten besonders reine, helle Farben erzeugen. Dazu kommen Serien mit Micro-Lens-Array oder anderen Helligkeits-Boostern. Die Diagonalen reichen von kompakten Gaming-Größen bis zu sehr großen Heimkinoformaten.
Achte auf die Spitzenhelligkeit bei HDR, die Entspiegelung und eine native Bildwiederholrate von 120 Hertz oder mehr. Für Gamer zählen vier HDMI-2.1-Anschlüsse, VRR und sehr niedriger Input-Lag. Moderne Panels haben Schutzfunktionen gegen Einbrennen, trotzdem solltest du statische Inhalte wie Senderlogos nicht dauerhaft zeigen.
Einstiegsserien bieten das typische OLED-Bild mit etwas weniger Helligkeit. Die Mittelklasse legt bei Helligkeit, Prozessor und Ton zu. Im oberen Segment warten QD-OLED, besonders helle Panels und sehr große Diagonalen. Vorjahresserien sind oft eine Überlegung wert, weil sich die Bildqualität zwischen Generationen nur in Nuancen ändert.
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