Eine Bilddiagonale, für die es keinen passenden Fernseher gibt, und trotzdem kein großes schwarzes Rechteck an der Wand: Das ist der Reiz eines Projektors. Der Markt reicht von kleinen Akku-Geräten für den Garten bis zu Heimkinoprojektoren mit 4K, und entsprechend breit ist auch die Preisspanne.
Beamer gibt es als klassische Geräte mit normaler Projektionsdistanz, als Kurzdistanz- und Ultrakurzdistanzmodelle, die direkt vor der Wand stehen, und als mobile Mini-Projektoren. Leinwände reichen von einfachen Stativ- und Rolloleinwänden über Rahmenleinwände bis zu motorisierten Modellen und speziellen Kontrastleinwänden, die Umgebungslicht schlucken.
Beim Projektor zählen Helligkeit in ANSI-Lumen, native Auflösung, Kontrast und die Lichtquelle, also Lampe, LED oder Laser. Wichtig sind außerdem Projektionsverhältnis, Lens-Shift und Lüftergeräusch. Bei der Leinwand entscheiden Format, Gain-Faktor und die Frage, ob sie zu Abstand und Raumhelligkeit passt.
Der Preis eines Beamers steigt mit nativer 4K-Auflösung, Laserlichtquelle und Ultrakurzdistanz-Optik. Einfache Full-HD-Geräte liegen im Einstieg, solide Heimkinomodelle in der Mittelklasse. Bei Leinwänden treiben Größe, Rahmen, Motor und Spezialbeschichtung den Preis. Eine gute Leinwand kann ein günstiges Gerät sichtbar aufwerten, hier lohnt sich der Aufpreis oft.
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