Eine kleine Kamera hinter der Windschutzscheibe kann nach einem Unfall viel klären. Entsprechend wächst das Angebot an Dashcams stetig, und die Spanne zwischen schlichten Einsteigermodellen und vernetzten Mehrkamerasystemen ist groß, ebenso wie die Preisunterschiede zwischen den Shops.
Einkanal-Dashcams filmen nach vorn, Zweikanal-Systeme zusätzlich das Heck oder den Innenraum. Kompakte Modelle verschwinden fast hinter dem Rückspiegel, andere haben ein eigenes Display. Einige Geräte bieten einen Parkmodus, der bei Erschütterungen im abgestellten Auto die Aufnahme startet.
Für brauchbare Aufnahmen zählen Auflösung, ein lichtstarker Sensor für Nachtfahrten und ein Weitwinkel, der mehrere Fahrspuren abdeckt. Ein G-Sensor sichert Aufnahmen bei Aufprall automatisch. GPS speichert Ort und Geschwindigkeit. Achte auf hitzebeständige Superkondensatoren statt Akku und auf eine geeignete Speicherkarte. In Deutschland gelten Datenschutzregeln, daher ist anlassbezogene Speicherung sinnvoll.
Den Preis treiben Bildsensor, Auflösung, zweite Kamera, WLAN-App und Parkmodus mit Festverkabelung. Im Einstieg bekommst du solide Frontkameras, die Mittelklasse filmt bei Nacht deutlich besser, im oberen Segment stehen Systeme mit mehreren Kameras und Cloud-Anbindung. Für die meisten Pendler ist eine gute Frontkamera mit starker Nachtsicht der sinnvollste Kompromiss.
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